Ich lade Sie herzlich in meine mit Leidenschaft gestaltete Miniaturwelt ein, in der Kindheitserinnerungen nicht verblassen und sich die Schönheit in Details verbirgt.
Für Dekorationen habe ich mich bereits in frühester Kindheit fasziniert. Schon im Kindergartenalter haben mir sämtliche künstlerischen Tätigkeiten die größte Freude bereitet. Das erste Geschirr für Puppen habe ich aus Knete gemacht. Damals ist tief in meinem Herzen das Verlangen entstanden, schöpferisch tätig zu werden und die Welt daran teilhaben zu lassen.
Als ich sieben Jahre alt gewesen bin, habe ich das erste Puppenhaus gesehen. Es stand in der Spielwarenabteilung eines großen Geschäfts. Ich war von ihm so begeistert, dass mich noch nicht einmal eine Krankheit davon abhalten konnte, auf dem Weg ins Krankenhaus noch einmal nach meinem Traum zu sehen. Leider musste ich noch warten, bis sich mein Traum erfüllen konnte. Das war der eigentliche Beginn meiner Leidenschaft, weil ich mir mit der Zeit mein erstes Puppenhaus selber gebaut habe. Aus Schächtelchen und Kleber habe ich mir Miniaturmöbel gezaubert: kleine Stühle, Tische, Anrichten und Sofas. Meine manuellen Fähigkeiten waren mir auch beim Stricken und Häkeln von Kleidungsstücken, Servietten und Gardinen von Nutzen.
Das erste professionelle Puppenhaus habe ich von meinem Vater bekommen. Er hat es mir in den siebziger Jahren von einer Reise in die DDR mitgebracht. Dadurch wurde mein Kindheitstraum wirklich wahr. Es war schön, wundervoll ausgestattet mit Möbeln und anderem Zubehör. Es schien, als ob die Einrichtung und Dekoration des Puppenhauses kein Ende haben würde. Es war für mich unter anderem eine Inspiration für weitere Arbeiten, für die ich den Großteil meiner Freizeit verwendet habe. Mit ganzem Herzen habe ich mich engagiert, um meine Projekte zu verwirklichen. Im Laufe der Jahre hat sich das nicht geändert. Bis heute liebe ich das, womit ich mich befasse.
Meine Leidenschaft wurde immer stärker. In den achtziger Jahren begann ich, Miniaturen zu sammeln.