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Salon über der Art-Gallery
Noras Salon
Sie wird ihm schon beweisen, dass sie kein gedankenloses Püppchen, seine "Singlerche", der Schmuck des Hauses Helmer ist ... er will eine Maskerade – dann wird er sie haben. Nora beginnt jedoch mit der mustergültigen Rolle einer folgsamen Ehefrau und richtet den Salon ein, wie es sich für die Frau eines Bankiers gehört, den besten in ganz Norwegen: Blumen, überall Blumen in Vasen, in den Fenstern fantasievoll drapierte Stoffe, weiße Möbel, unbedingt mit Vergoldungen und Nippsachen im gleichen Farbton, schneeweiße Tischdecken, das Familienporzellan aus der Zeit von Torvalds Urgroßmutter ... auch Gemälde, Kunst ist jetzt modern, sie muss den Mann zum Kauf des ungeheuer teuren Monet überreden, sie wohnen ja nicht weit von der Art-Gallery, aber solange – Rosen, die edlen Damaszener-Rosen auf den Porträts werden vorzüglich zum Puderrosa der Stoffe auf dem Sofa und den Sesseln passen. Ja, er sollte begeistert sein! Sie hat den Champagne schon kalt gestellt und wartet im warmen Licht der Abendlampen auf die Heimkehr des Hausherrn ...
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